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Personal-Mangel in der Pflege

Im Pflege-Bereich gibt es mittlerweile eine nicht mehr wg zu diskutierenden und ziemlich eklatanten Mangel an Fachkräften. Deshalb sind neue Ideen, wie jungen Menschen für einen Pflege-Beruf begeistert werden können derzeit sehr gefragt.

Immer mehr Unternehmen, aber auch die Arbeitsagentur und verschiedene Verbände werben verstärkt auf Messen nach Nachwuchs für die Pflege-Branche. Doch dieses Unterfangen ist schwer: der Beruf hat kein besonders gutes Image, leidet immer wieder unter großen, öffentlichen Skandalen. Dazu ist die Arbeit hart und wird schlecht bezahlt. Oft sind die Pfleger die Dummen, obwohl System-Fehler für ihr Versagen verantwortlich sind.

Doch es scheint noch ein anderes Problem mit dem Personal-Mangel zu geben: viele Betriebe bilden gar nicht erst aus, da sie die Kosten dafür alleine tragen müssten. Deshalb schlägt die bayrische Gesundheitsministerin Melanie Huml vor, einen Ausbildungsfond auf Bundesebene zu gründen.

Dieser Fond soll sich dann an den Ausbildungs-Kosten beteiligen. So blieben nicht nur die Heime und ihre Bewohner auf den Kosten sitzen. In Bayern gäbe es bereits ein ähnliches Modell, so Huml. Die Zahl der Ausbildungen sei dadurch um etwa ein Viertel gestiegen.

Wie groß der Personal-Mangel in einer Pflege-Einrichtung wirklich ist, können Angehörige von Pflegebedürftigen oft nur sehr schwer feststellen. Die Test-Noten des TÜVs sind kaum nachvollziebar. Die Durchschnittsnote in Deutschland liegt bei 1,2. Wer soll das verstehen?

Portale wie pflege-information.net/ setzen dagegen auf Erfahrungsberichte. Eine absolute Sicherheit gibt das nicht, scheint aber angesichts der TÜV-Noten die bessere Alternative zu sein.

11.6.14 15:42

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