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Arbeitsmarkt Gesundheitswesen

Immer m ehr Menschen verdienen ihre Brötchen im Gesundheitswesen. Mittlerweile ist es jeder Achte Berufstätige.  Dazu kommt noch, dass das Personal immer älter wird. Es kommen große Herausforderungen auf die Betriebe und das Personalmanagement zu.

Zu den „älteren Arbeitnehmern“ zählen nach Lesart des Bundesamtes für Arbeit alle Berufstätigen ab dem 45. Lebensjahr. Im Gesundheitswesen gehören immer mehr dieser Gruppe an. Pflegen bald die Alten die Alten?

Das der demographische Wandel kommt, ist nicht mehr von der Hand zu weisen. Immer mehr Zahlen untermauern den Trend hin zur älter werdenden Bevölkerung. Das Statistische Bundesamt hat ausgerechnet, dass unter den Krankenpflegern bereits 26 Prozent über 50 Jahren alt ist. Die Mehrheit (44 Prozent) zählt noch zur Altersgruppe 35 bis 50 Jahre. Nur 31 Prozent sind unter 35 Jahre.

Doch in den nächsten Jahren wird sich hier einiges dramatisch verändern. Denn bis zum Jahr 2035 wird sich die Altersgruppe der über 50-Jährigen zum Rückgrat unserer Arbeitnehmer mausern. Dann scheinen wirklich die Alten die Alten zu Pflegen. Denn gleichzeitig werden nur noch halb so viele Beschäftigten unter 25 Jahren halbieren. Auf die Betriebe kommen also schwere Zeiten zu, wollen sie den demographischen Wandel in ihrer Belegschaft auffangen.

Gleichzeitig zeigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes, dass auch immer mehr Menschen im Gesundheitswesen und der Pflege arbeiten. Ende 2012 waren es etwa 5,2 Millionen Menschen. Verglichen mit den Zahlen der ersten Erhebung aus dem Jahre 2000 ist das ein Zuwachs von 950.000 Beschäftigen. Somit ist mittlerweile jeder Achte im Gesundheitswesen angestellt.

Speziell in der Pflege wird es in den kommenden Jahren zu einem erhöhten Bedarf an Arbeitskräften kommen. Immer mehr Verbände und Betriebe fordern daher eine qualifizierte Zuwanderung nach Deutschland. So werden in manchen Pflegeeinrichtungen mittlerweile gerne Asiatische Zuwanderer ausgebildet. Sie sollen die Kinderschwachen Jahrgänge in der Bundesrepublik auffangen.

24.3.14 09:38

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